Ecarté

Zwei Teilnehmer spielen mit dem französischen 32er Blatt. Die Karten haben folgende besondere Wertfolge: König, Dame, Bube, As, Zehn, Neun, Acht, Sieben. Es werden einmal drei und einmal zwei Karten gegeben. Die elfte Karte wird offen ausgelegt. Sie bestimmt die Trumpffarbe. Zum Gewinnen braucht man drei Stiche. Für einen Sieg erhält man einen Punkt; wenn der Gegner schwarz ist, einen weiteren. Wer schließlich den König in der Trumpffarbe hat und vor dem ersten Auslegen einer Karte meldet, bekommt ebenfalls einen Punkt. Dies gilt auch, wenn der Geber den König vom Kartenstapel aufdeckt. Um die Gesamtpartie zu gewinnen, braucht man fünf Punkte. Also im günstigsten Fall zwei Spiele. Gewinnt man ohne einen Gegenpunkt, muss der Spieler seinen Einsatz doppelt zahlen.

Vorhand hat nun das Recht zu entscheiden, ob er spielen will oder nicht. Wenn nicht, darf der Geber das Spiel übernehmen. Will auch er nicht, so bietet er Vorhand an, Karten zu tauschen. Es können beliebig viele Karten getauscht werden. Der Geber tauscht nun ebenfalls, bis jemand das Spiel übernehmen will.

Farbe muss bedient werden. Nur wenn dies nicht geht, darf man zu Trumpf greifen. Generell muss gestochen werden. Das heißt, wenn man die Möglichkeit hat, unter verschiedenen Karten zu wählen, muss man die spielen, die den Stich macht. Gewinnt nun der Nichtspieler, erhält der Spieler zwei Minuspunkte. Auch wenn er noch gar keine Punkte hat.

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